2. September 2026, 9:00 - 10:30 Uhr
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Die US-Zollpolitik bleibt in Bewegung: Kaum sind die bisherigen Maßnahmen ausgelaufen, wurden bereits neue Zusatzzölle eingeführt.
Für Unternehmen, die Waren in die USA exportieren, bedeutet dies weiterhin kurzfristige Änderungen, steigende Unsicherheit und einen hohen Informationsbedarf. Mit einem Presidential Memorandum vom 24. Juli 2026 hat US-Präsident Donald Trump den Handelsbeauftragten (USTR) angewiesen, neue Section-301-Zusatzzölle einzuführen. Anlass sind aus Sicht der US-Regierung unzureichende Maßnahmen der Handelspartner gegen Waren aus Zwangsarbeit. Betroffen sind beinahe alle Wareneinfuhren aus rund 60 Staaten, darunter auch aus der Europäischen Union.
Die neuen Zusatzzölle in Höhe von 10 bzw. 12,5 Prozent gelten seit dem 24. Juli 2026 und ersetzen den zuvor geltenden Basiszollsatz von 10 Prozent. Die erneuten Änderungen zeigen: Das US-Zollregime entwickelt sich weiterhin mit hoher Dynamik. Weitere Änderungen werden erwartet. Unternehmen sollten die aktuellen Maßnahmen und deren Auswirkungen auf ihre Lieferketten und Exportgeschäfte genau im Blick behalten.
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Sandra Vogt
Leiterin International, IHK KölnIHK Köln | digital via Zoom
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